Über mich

Kurz und bündig


Ich wurde 1981 in Gießen (Hessen) geboren. Schon während meiner Schulzeit begann ich mit dem Schreiben von Fantasy und dichtete mehrere Balladen. Nach meinem Studium der Geschichte und Politik an der Universität Kiel, nahm ich meine Doktorarbeit im Fach Geschichte in Angriff. Trotz der intensiven Arbeit, blieb meine Leidenschaft für die Phantastik bestehen und so veröffentlichte ich meine ersten Kurzgeschichten, u.a. im Genre Science-Fiction. Daneben verfasste ich mehrere Märchen für Kinder.
Eines meiner großen Hobbys ist das Schreiben von Hörspielskripten. Gemeinsam mit dem Hörspielprojekt veröffentlichte ich mehrere Produktionen, in denen ich Regie führte und teilweise selbst mitsprach.
Ende 2010 gehörte ich mit der Geschichte "Ich bin der Schmerz" zu den Gewinnern der Story-Olympiade.
Zurzeit lebe ich in Hamburg.



Marco mal ganz privat


Als ich 1981 zur Welt kam, habe ich gewiss keinen Kugelschreiber in der Hand gehabt und mir gesagt "Schreiben was das Zeug hält!". Ich habe wohl erst einmal die Welt mit einem lauten Schrei darauf aufmerksam gemacht, dass ich da bin.
Aber womöglich war es genau das, was mich zum Schreiben brachte: Der Welt sagen, dass man da ist, dass man etwas mitzuteilen hat.
Trotzdem schrieb ich vorerst für die Schublade. Tatsächlich! Hier ein Gedicht, dort eine kleine Geschichte, manchmal sogar ein Skript und wenn ich besonders kreativ war, sprang mir ein Theaterstück aus der Tastatur. Tastatur? Klar, der Kugelschreiber ist ein tolles Werkzeug, aber irgendwann ist man - traurig aber wahr - schneller mit den Tasten, als mit der Handschrift. Besonders wenn man Letztere nach einigen Wochen nicht mehr lesen kann, ist es ein guter Rat, die Flucht nach Vorn anzutreten: Hin zum modernen Computer.
Nicht, dass ich das auch während meines Studiums tat, oh nein: Ich studierte Geschichte und Politik an der Universität Kiel.
Nun mag sich so manch einer sagen: "Marco, dann hast Du ja die besten Voraussetzungen für einen historischen Roman!" Oh nein, habe ich nicht. Ich bin quasi berufsblind. Schreibe ich etwas Historisches, wird es definitiv wissenschaftlich und nicht belletristisch. Tut mir ja leid.
Dafür bleibe ich aber meiner großen Leidenschaft treu: Dem Verfassen von Gedichten und Kindermärchen.
Daneben hüpfen mir immer wieder Geschichten aus dem Bereich Science-Fiction und Fantasy aus dem Kopf. Ein unmöglicher Schädel, nebenbei. Immer wieder geistern dort verrückte Ideen herum und man muss sie fix aufschreiben, egal wie unausgegoren sie sind, denn erst danach bildet sich Platz für die nächste Idee. Kreativitätsdruck? Wer weiß, ... jemand sollte einmal eine wissenschaftliche Arbeit über Autorenköpfe schreiben.
Nun, nach meinem Studium begann ich mit meiner Doktorarbeit im Fach Geschichte. Das ist eine ganze Menge Arbeit und man ist ganz froh, wenn man aus der Historie auftauchen und seine Seele baumeln lassen kann. Am besten in groben Unfug, lustigen Geschichten, oder aber auch einem packenden Hörspiel.
Und damit wären wir bei meinem zweiten großen Hobby: Dem Produzieren von Hörspielen. Eine Rolle sprechen, sich hinein fühlen und dann einfach drauflosschauspielern, das ist einfach großartig. Würde ich etwas mehr Zeit haben, ich hätte mich schon längst einer Theatergruppe angeschlossen. Schade eigentlich, dass der Beruf des Geschichtenerzählers nicht genug Geld abwirft, ich könnte mir gut vorstellen durch die Lande zu ziehen, meine Erzählungen vorzutragen, ein paar Kunststücke aufzuführen und dann weiter zu reisen.
Wenn ich in Hörspielen nicht spreche, dann schreibe ich Skripte und führe Regie. Eine tolle Arbeit, wenn auch anstrengend. Immer wieder muss man die Schauspieler anspornen und zugleich ihnen sanft über den Kopf streichen, damit sie nicht beleidigt oder gar frustriert sind. Denn meist produziere ich im semi-professionellen Bereich, wie etwa dem www.hoerspielprojekt.de. Hier kann man neben dem Mainstream mal etwas "ungewöhnliches", geradezu "untypisches" ausprobieren.
Seit ich in Hamburg lebe, ist gerade der Hörspielbereich bei mir recht intensiv geworden. So genug zu mir, ich muss jetzt zurück zu meinen Texten. Irgendetwas wollte ich mir doch notieren, verdammt nochmal ...


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